Befragt man den Normalverbraucher, was ihm zum Thema Sportwetten einfällt, so lautet die Antwort meist „Glücksspiel“ und „das ist nicht gut“. Menschen, die sich bereits etwas gründlicher mit dem Themenbereich beschäftigt haben, nehmen die Begriffe „Money Management“ und „Value“ in den Mund. Das sind sicherlich wichtige Aspekte, bildet aber noch nicht alle Details ab.

Zunächst einmal sollte man sich darüber im Klaren sein, das Sportwetten natürlich Glücksspiel, Ergebnisse daher nicht vorhersehbar und Ziele somit nicht planbar sind. Nur was will man im Zusammenhang mit Sportwetten neben dem Unterhaltungsfaktor erreichen? Dazu ist eine Zielanalyse notwendig. Es sollte anhand des verfügbaren Kapitals geklärt werden, ob das Ziel realisierbar ist. Wie erzielt man mit Sportwetten Erfolg? Ein Weg ist es, den angestrebten monatlichen Gewinn durch die Anzahl der Tage im jeweiligen Monat zu teilen. So kann man sehen, was man durchschnittlich pro Tag gewinnen müsste, um dieses Ergebnis zu erreichen.

Die Grundlage für den angestrebten Gewinn besteht aus dem langfristigen Erfolg, der Maximierung des Gewinns, der Minimierung des Verlusts und der Steigerung des Gewinns. Außerdem aus der Reduzierung der Kosten und der Erhöhung der Wahrscheinlichkeit. Dabei überschneiden sich diese Punkte teilweise.

Langfristiger Erfolg bei Sportwetten - Die Grundlagen

Ein Baustein für einen möglichen langfristigen Erfolg bei Sportwetten: Die Maximierung des Gewinns durch höhere Einzelgewinne

Auch wenn es sich zunächst dumm anhört, erzielt man mit höheren Einsätzen prinzipiell mehr Gewinn. Angenommen, man möchte 1.200 Euro im Monat gewinnen. Wenn man diese Summe auf einen Tag in einem Monat mit 30 Tagen herunterrechnet, dann wären das 40 Euro Gewinn täglich. Selbstverständlich gibt es nicht jeden Tag eine gute Wette und es ist auch ganz klar, dass nicht jede Wette gewonnen wird. Man kann aber auch die Anzahl der Einsätze von 30 Sportwetten auf zehn „hochwertige“ Sportwetten reduzieren. Das Kapital sollte jedoch entsprechend dem Risikograd angepasst werden. 

Die Maximierung der Gewinne durch Reduzierung der Kosten ist ebenfalls erforderlich

Wie erhöht man bei Sportwetten mithilfe der Kostenreduzierung seinen möglichen Erfolg? Die Kostenreduzierung ist nicht anderes als die Vermeidung von Frustwetten. Langfristig fehlt auch das notwendige Geld, um eine verlorene Wette zu kompensieren. Wir raten außerdem von einer Absicherung ab. Angenommen, man wettet auf den Sieg von Team 1 mit einer Quote von 1,95 beim Wettanbieter Bet3000. Nach einer relativ schnellen 2:0 Führung ist die Wette so gut wie gewonnen und die Quote auf den vollen Erfolg von Team 1 sinkt auf etwa 1,30. Man sichert sich ab, kann von der Papierform her nichts verlieren und macht bei einem Einsatz von 100 Euro einen Gewinn von 70 Euro. De facto stiehlt man sich 30 % Gewinn aus der eigenen Wette.

Ein weiterer Baustein für den möglichen Erfolg bei Sportwetten: Maximierung des Gewinns durch Minimierung des Verlusts

Unter der Maximierung des Gewinns durch die Minimierung des Verlusts versteht man die Konzentration auf bestimmte Quotenbereiche. Um das Verhältnis zwischen Bilanz und Quoten im Auge zu behalten, ist es unserer Meinung nach besser, sich auf einen Quotenbereich von 1,70 bis 2,10 zu fokussieren. Man gibt den Quoten die Möglichkeit, ihre Wahrscheinlichkeit zu behalten. Abgesehen davon ist es schwierig, sich immer wieder auf verschiedene Quoten einzustellen. 

Langfristiger Erfolg bei Sportwetten - Gewinnmaximierung und Verlustminimierung

Auch die Minimierung von Verlusten im Zusammenhang mit der Erhöhung der Wahrscheinlichkeit ist relevant

Die Tatsache, dass Sportwetten mit einer Wettquote von 1,10 öfter erfolgreich sind als jene mit einer Quote von 4,00, sollte jedem bewusst sein. Jedoch sind beide genannten Quoten unserer Erfahrung nach nicht zum Wetten geeignet. Die Wettquoten beschreiben die Wahrscheinlichkeit des Zustandekommens und auf Dauer müsste man bei fairen Wettquoten ziemlich nahe an Plus/Minus null liegen. Da sie es aber nicht Sinn und man ein Risiko eingeht, sollte man einen individuell angenehmen Quotenbereich wählen. Es gibt wohl kaum zehn aufeinander gewonnene Sportwetten mit Quoten von 1,10 und erst danach eine verlorene eine Sportwette mit dieser Quote. Gleichermaßen verliert man aber nicht zwingend die ersten drei Sportwetten mit einer Quote von 4,00, bevor man erstmals einen Gewinn erzielt. Im Prinzip ist alles möglich, aber es geschieht nicht automatisch.

Aus diesem Grund kann es ein Verhängnis sein, wenn man eine Gewinn-/Verlustquote hat. Deshalb bedeutet „Wahrscheinlichkeit erhöhen“ nicht automatisch „Wetten mit geringeren Quoten“.  Man muss einen vernünftigen Durchschnittswert für sich finden.

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